Maximilian Czekalla ist bei ENGIE Deutschland verantwortlich für die Region Süd im Bereich Facility Solutions, welche insbesondere Bayern und Baden-Württemberg umfasst. In dieser Rolle leitet er rund 400 Mitarbeiter, die Dienstleistungen im immobilienwirtschaftlichen Bereich erbringen. Neben seiner beruflichen Verantwortung zeigt Max im Interview, wie er Job und Familie miteinander vereinbart, auch wenn dies manchmal spontane Anpassungen erfordert, wie etwa die Betreuung seines Kindes während eines wichtigen Meetings.
Wie sieht dein Arbeitsalltag zwischen Büro und Remote Work konkret aus?
Ich arbeite mit etwa 400 Mitarbeitern, die über zwei Bundesländer und vier verschiedene Niederlassungen verteilt sind. Daraus ergibt sich ganz natürlich eine hybride Arbeitsweise. Natürlich ist Remote-Arbeit ein wichtiger Bestandteil meines Alltags, aber ich achte auch sehr darauf, regelmäßig vor Ort in den Niederlassungen und bei unseren Kundenobjekten zu sein. Persönlicher Kontakt und Austausch mit den Kollegen sind mir enorm wichtig, denn trotz aller Vorteile digitaler Kommunikation braucht es gelegentliche persönliche Begegnungen, um Beziehungen zu vertiefen und Themen umfassend zu klären.
Wie handhabst du hybride Führung und was ist dir dabei besonders wichtig?
Aus meiner Sicht verlangt hybride Führung besondere Sensibilität. Persönlicher Kontakt ist entscheidend. Wir Menschen sind soziale Wesen, und echte Beziehungen entstehen nicht ausschließlich über Bildschirme. Deshalb ist es für mich wesentlich, regelmäßig persönliche Begegnungen zu ermöglichen, selbst wenn ein Großteil der täglichen Kommunikation digital stattfindet. Die Balance zwischen Präsenz und digitalem Austausch ist entscheidend, um Nähe zu schaffen und gleichzeitig Flexibilität zu bewahren.
Wie beeinflusst hybrides Arbeiten aus deiner Erfahrung die Unternehmenskultur bei ENGIE?
Hybrides Arbeiten hat unsere Unternehmenskultur deutlich geprägt und in einigen Bereichen sicherlich auch verändert. Ich beobachte, dass wir inzwischen bewusster mit dem Austausch umgehen müssen. Begegnungen finden nun nicht mehr zufällig im Flur statt, sondern müssen aktiv gestaltet und initiiert werden. Das fordert uns Führungskräfte, aber auch die Mitarbeiter selbst, sich bewusster mit Vernetzung und Kommunikation auseinanderzusetzen. Trotz der Herausforderungen sehe ich darin eine Chance, unsere Kommunikationskultur gezielter und wertschätzender zu gestalten.
Gibt es besondere Herausforderungen, wenn hybrides Arbeiten auf Familienleben trifft?
Ja, natürlich bringt hybrides Arbeiten auch Herausforderungen mit sich, besonders wenn Familie im Spiel ist. Heute zum Beispiel war die Kita geschlossen, und meine Frau hatte wichtige Termine, weshalb mein Kind kurzerhand beim Interview dabei ist. Solche Situationen sind keine Seltenheit. Sie erfordern Flexibilität und Verständnis – sowohl vonseiten des Arbeitgebers als auch der Familie. Trotzdem sehe ich hybrides Arbeiten vor allem als große Chance, Familie und Karriere besser miteinander zu vereinbaren. Gerade für mich ist es wertvoll, die Möglichkeit zu haben, bei Bedarf schnell umschalten zu können und trotzdem beruflich präsent zu bleiben.
Das vollständige Interview mit weiteren spannenden Einblicken und persönlichen Erfahrungen von Maximilian Czekalla gibt es hier.