Manuel Erlacher von Personio im Gespräch: Wie arbeiten Young Professionals am liebsten?
Mein Name ist Manuel Erlacher, und seit vier Jahren bin ich Account Executive bei Personio. In meiner Rolle betreue ich Unternehmen verschiedenster Branchen – von mittelständischen Firmen bis hin zu großen Familienunternehmen und der Automobilindustrie. Vorher war ich bei BMW tätig, wo ich bereits vielfältige internationale Erfahrungen sammeln konnte. Durch meine berufliche Laufbahn habe ich tiefgehende Einblicke in verschiedene Arbeitsweisen erhalten und verstehe daher gut, was junge Fachkräfte von ihrem Arbeitgeber erwarten.
Manu, wie sieht dein ideales Arbeitsmodell aus?
Persönlich bevorzuge ich ein Arbeitsmodell, das flexibel ist und sowohl Homeoffice als auch Präsenzarbeit im Büro optimal miteinander verbindet. Gerade für junge Fachkräfte ist es wichtig, die Freiheit zu haben, sich individuell zu organisieren. Das Homeoffice bietet mir die Möglichkeit, konzentriert und ungestört an wichtigen Aufgaben zu arbeiten. Gleichzeitig finde ich es essenziell, regelmäßig ins Büro zu gehen. Dort schätze ich besonders den spontanen, persönlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, der für Kreativität und Teamzusammenhalt sorgt.
In meiner Erfahrung reicht reine Remote-Arbeit auf Dauer nicht aus. Natürlich bietet die Arbeit von zu Hause viele Vorteile, wie etwa Ruhe und zeitliche Flexibilität. Doch um langfristig motiviert und engagiert zu bleiben, brauche ich regelmäßig persönlichen Kontakt und Interaktionen im Büro.
Manu, wie beeinflussen flexible Arbeitsmodelle die Unternehmenskultur?
Flexible Arbeitsmodelle sind für mich ein entscheidender Faktor, um als Unternehmen langfristig attraktiv zu bleiben. Junge Fachkräfte legen heute großen Wert darauf, dass Arbeitgeber ihnen Vertrauen entgegenbringen und Freiheiten ermöglichen. Unternehmen, die auf starre Anwesenheitsregeln verzichten, verschaffen sich dadurch einen klaren Wettbewerbsvorteil. Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeiten und -orte flexibel gestalten können, fühlen sich wertgeschätzt und respektiert, was sich wiederum positiv auf ihre Motivation und Produktivität auswirkt.
Darüber hinaus bieten flexible Arbeitsmodelle eine verbesserte Work-Life-Balance, was maßgeblich zur allgemeinen Zufriedenheit der Mitarbeitenden beiträgt. Diese Zufriedenheit erhöht nicht nur die Mitarbeiterbindung, sondern zieht auch neue Talente an. In meiner täglichen Arbeit bei Personio erlebe ich immer wieder, wie sehr Mitarbeitende diese Flexibilität schätzen und nutzen.
Manu, warum ist dir persönlicher Austausch trotz Homeoffice wichtig?
Der persönliche Austausch im Büro ist für mich absolut unverzichtbar. Regelmäßige persönliche Begegnungen stärken nicht nur die Zusammenarbeit, sondern bilden auch die Grundlage einer starken und positiven Unternehmenskultur. Persönliche Interaktionen fördern Vertrauen, Zusammenhalt und ein Gefühl der Zugehörigkeit, welches durch virtuelle Meetings allein kaum erreicht werden kann.
Besonders bei komplexen Themen oder kreativen Prozessen ist der direkte Austausch entscheidend. Digitale Tools unterstützen uns dabei sehr gut, doch die soziale Komponente persönlicher Treffen ist unersetzlich. Spontane Gespräche und Begegnungen im Büro tragen enorm zur Qualität der Teamarbeit bei und sorgen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
Ich empfehle daher allen Unternehmen, flexible Arbeitsmodelle anzubieten, gleichzeitig aber auch bewusst Räume und Gelegenheiten für persönlichen Austausch zu schaffen. Letztendlich hängt der langfristige Erfolg eines Unternehmens stark von einer positiven und gelebten Unternehmenskultur ab.
Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte sich unbedingt das gesamte Interview ansehen.